Neuer JuRe Newsletter erschienen

Der Bundesarbeitskreis ARBEIT UND LEBEN hat als Projektträger von „Jugend und Religion (JuRe). Politische Jugendbildung an Berufsschulen“ in diesen außergewöhnlichen und herausfordernden Zeiten aus der Not eine Tugend gemacht. So ist die Idee zu einem Newsletter im JuRe-Team entstanden und gemeinsam umgesetzt worden. Der JuRe-Newsletter will Corona bedingte Kontaktlücken zu Respekt Coaches und anderen Fachkräften und Kooperationspartner*innen im Projektfeld schließen, zum weiteren Fachaustausch einladen und über Themen, Ereignisse und aktuelle Angebote informieren.

Der Newsletter kann hier abonniert und abgerufen werden.

 

[Online Seminar] NSU-Komplex – Rassismus als Terror, Struktur und Einstellung

Von 1999 bis 2011 beging die rechte Gruppe "Nationalsozialistischer Untergrund (NSU)" drei Bombenanschläge und zehn Morde, davon neun an migrantischen Kleinunternehmern, sowie zahlreiche Banküberfälle. Im Sommer 2018 ging der Prozess gegen die rassistische Terrorvereinigung nach mehr als 400 Verhandlungstagen zu Ende. Doch besonders aus Sicht der Betroffenen und Angehörigen ist der Komplex damit noch lange nicht aufgeklärt.

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[Online Seminar] Das kannst du doch von Zuhause aus machen

Immer häufiger ruft dein*e Chef*in dich auf deinem privaten Telefon nach Feierabend an. Du bist mit allen Kolleg*innen bei Facebook befreundet. Die Werbeanzeigen bei Instagram passen erstaunlich gut zu deinen Interessen. Du weißt, dass der Liferando-Fahrer vor deiner Tür steht, noch bevor es klingelt. Und deine Kundenzufriedenheit mit der Paketzustellerin ist bewertet, bevor diese wieder im Auto sitzt. - Arbeit 4.0 ist das große Thema in der Arbeitswelt.

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Podcast: ‚Divers‘ sind doch die Anderen!

Was ist Diversity? Nur ein Mittel zum Zweck? Oder eine Vision für ein gutes Leben? Was für Wertevorstellungen stehen hinter diesem Ansatz? Und: Was für Probleme bereitet er uns?

In diesem Podcast von ARBEIT UND LEBEN NRW geht es um eine Idee von Menschen, die die Komplexität von Lebensformen begreifbar machen, aber nicht unreflektiert stehen lassen soll. Hinter diesem spannungsreichen Begriff stehen neben realen Tatsachen und Normen vor allem auch wirtschaftliche und politische Interessen. Ziel dieses Beitrags ist es, eine eigene Perspektive zu ermöglichen und machtvolle Verstrickungen zu entlarven! Der Podcast wurde von dem Projekt VIELWERT produziert.

Hier gehts zum Podcast...

[Online Seminar Aufzeichnung] Recht auf Stadt

Konferenzen mit vielen Teilnehmenden sind in Zeiten von Corona ziemlich weit weg. Und doch ist es wichtig im Austausch zu bleiben, nicht trotz sondern wegen der gebotenen räumlichen Trennung. Denn aus der räumlichen Distanz darf keine soziale Distanz werden. Digitale Tools bieten hier Möglichkeiten, so lange das persönliche Treffen nicht sicher scheint. Wie es gut geht, zeigte gerade das Recht auf Stadt Forum 2020.

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der eigene online Seminarraum - schnell und datensicher

Die letzten Wochen waren für viele in der Bildungsbranche aufregend. Nach dem Corona-Schock und dem überraschenden Aus für fast alle Präsenzveranstaltungen war guter Rat teuer. Noch immer schwanken viele zwischen Zoom, Microsoft Teams, Jitsi, BigBluButton, Adobe Connect und vielen weiteren Anbietern von Video- und Webinarsoftware. Doch gerade für kleine Bildungsträger sind große und teure Lösungen oft viel zu viel, aber die kleinen besitzen wenig Funktionen oder haben Probleme beim Datenschutz. Mit dem "virtuellen Klassenzimmer" bietet die Firma LimTec GmbH aus Augsburg eine datenschutzkonforme Lösung die vor allem durch ihre OpenSource-Ansätze überzeugen kann.

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[Reportage] "Ein bedauerlicher Ausbruch am rechten Rand der Gesellschaft"?

Als am  29. Mai 1993 bei einem Brandanschlag in Solingen fünf Frauen mit türkischen Wurzeln ermordet wurden, sprach die Politik von "einem bedauerlicher Ausbruch am rechten Rand der Gesellschaft". Dorch für viele in der Region war die Nacht ein tiefer Einschnitt und die daraus entstandene Debatte prägt bis heute die Gesellschaft.

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Studie "Jugend in Corona-Zeiten" veröffentlicht

Wie erleben Jugendliche die Corona-Krise? Ein Forschungsteam des Instituts für Sozial- und Organisationspädagogik der Universität Hildesheim und der Goethe-Universität Frankfurt hat in einer bundesweiten Studie Jugendliche ab 15 Jahren befragt. Zwei Ergebnisse stechen heraus: „Jugendliche wollen nicht nur auf die Rolle als Homeschooler*in reduziert werden“, so Tanja Rusack aus dem Hildesheimer Forschungsteam. Ihr veränderter Lebensalltag und ihre Sorge werden kaum wahrgenommen. Zudem, ergänzt Johanna Wilmes, die ebenfalls in dem Verbund mitarbeitet: „Die Jugendlichen sehen nicht, dass sie mit ihren Anliegen Gehör finden, die Beteiligungsformate von jungen Menschen scheinen nicht krisenfest“. Die jungen Menschen hätten den Eindruck, dass gegenwärtig die Erwachsenen allein entscheiden, wie sie in der Corona-Krise ihren Alltag zu gestalten haben.

Mehr zu der Studie auf der Homepage der Universität Hildesheim...