Bildungsinitiative Ferhat Unvar - gegen Rassismus an Schulen

Gökhan Gültekin
Sedat Gürbüz
Said Nesar Hashemi
Mercedes Kierpacz
Hamza Kurtović
Vili Viorel Păun
Fatih Saraçoğlu
Ferhat Unvar
Kaloyan Velkov -

so hießen die Menschen, die bei dem rassistischen Anschlag von Hanau am 19. Februar 2020 vor einem Jahr ermordet wurden. Hanau verpflichtet uns dazu, dass wir uns konsequenter mit dem Rassismus in unserer Gesellschaft auseinanderzusetzen. Seit dem Anschlag sind verschiedene Initiativen entstanden. Vorstellen möchten wir heute die Bildungsinitiative Ferhat Unvar.

Die Mutter von Ferhat Unvar, einem der Opfer des rassistischen Anschlags in Hanau, hat eine Initiative gegen Rassismus in Schulen gegründet. Kern des Projekts ist die antirassistische Bildungsarbeit. SerpilTemiz Unvar möchte mit der Gründung der Bildungsinitiative allen Kindern, Jugendlichen, jungen Erwachsenen und deren Eltern, die rassistische Erfahrungen im Alltag oder in der Schule machen, eine Anlaufstelle bieten. Die Bildungsinitiative setzt sich aktiv gegen Alltags- und institutionellen Rassismus ein.

Zur Bildungsinitiative

#saytheirnames #hanau

 

BMFSFJ: Jugend-Hearing zur Bewältigung der Corona-Folgen

Junge Menschen sind gesundheitlich durch das Corona-Virus zwar durchschnittlich weniger gefährdet, umso stärker sind sie jedoch von den Maßnahmen zur Virus-Eindämmung und den damit verbundenen sozialen Einschränkungen und wirtschaftlichen Folgen betroffen. Das Kinderzimmer wird zum Ort für Homeschooling, Freizeit, Wohnen und Schlafen. Nach einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Allensbach geben 63 Prozent der jungen Menschen an, dass sie sich einsam fühlen oder unter Einsamkeit und den Einschränkungen leiden.Im Jugend-Hearing soll es am 11. März 2021 darum gehen, wo junge Menschen etwa in den Bereichen Bildung und Arbeit Unterstützung benötigen und wie unbeschwerte Freiräume wieder eröffnet und erhalten werden können. Im Dialog von der Ministerin mit Jugendlichen, Jugendinteressenvertretungen, Fachorganisationen der Jugendhilfe sowie wissenschaftlichen Expertinnen und Experten wird das Thema „Corona, Jugend und die Folgen“ diskutiert, um jugendpolitische Perspektiven für die Zeit nach Corona zu entwickeln.

Hier gehts zur Pressemitteilung.

UNBOXING HATE SPEECH - Europäische Impulse für Respekt und Solidarität im Netz

Livestream am 18.02.2021: Hass, Ausgrenzung und verbale Gewalt gefährden zunehmend unsere Demokratien – nicht nur, aber vor allem im Netz. Hate Speech verletzt Menschenrechte, greift Diskussionskultur und Solidarität an und drängt Menschen aus dem öffentlichen Raum. Was müssen Politik und Zivilgesellschaft in Europa tun, um Hate Speech aktiv entgegenzutreten und gleichzeitig die Meinungsfreiheit zu verteidigen? Welche Rolle spielt der Europarat? Was können wir voneinander lernen? Die digitale Konferenz wird veranstaltet von der Friedrich-Ebert-Stiftung, dem Auswärtigen Amt und dem Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz und findet im Rahmen des deutschen Vorsitzes im Ministerkomitee des Europarats statt.

Informationen und das Programm der Konferenz finden sich hier.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Tutorial-Videos zum Zwecke der politischen Bildung

Das Videoportal YouTube ist voll mit Tutorials. Videos, die ein Anleitung geben, wie etwas funktioniert oder wie etwas richtig gemacht wird. Die Themen sind vielfältig und reichen von Backen und Stricken bishin zur Funktionweise von Computer-Programmen. Oder aktuell: "Wie schneide ich mir meine Haare selbst?" Auch zum Zwecke der politischen Bildung können solche Tutorial-Videos eingesetzt werden. In diesem Beispiel wird die Wirkungs- und Funktionweise von Ratsbegehren, Bürgerbegehren und Bürgerentscheiden an einem konkreten Beispiel erklärt.

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[podcast] Jahrbuch 2019/2020: Warum emanzipatorische Bildungsarbeit intersektional sein sollte.

 Wie angekündigt veröffentlichen wir hier in loser Reihenfolge besonders spannende Beiträge aus unserem aktuellen Jahrbuch "Für soziale Gerechtigkeit, Gegen Ausgrenzung und Rassismus" als Podcast. Dieses Mal stellen wir den Beitrag "Warum emanzipatorische Bildungsarbeit intersektional sein sollte." von Mart Busche vor. Viel Spaß beim Hören!

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Politische Bildung in der Kinder- und Jugendarbeit - Fachtag

Im 16. Kinder- und Jugendbericht der Bundesregierung stehen mit der Förderung „Demokratischer Bildung im Kindes- und Jugendalter“ die Themen der politischen Jugendbildung ganz zentral im Mittelpunkt. Der Bundesausschuss für Politische Bildung (bap) lädt anlässlich des Berichts zu einem digitalen Fachtag  am 25. Februar 2021 ein. Gemeinsam mit Fachleuten aus der Praxis und Wissenschaft sowie Mitgliedern der Sachverständigenkommission, soll über die Herausforderungen und Perspektiven, die sich aus dem Kinder- und Jugendbericht ergeben,  diskutiert werden. Die Stärkung der politischen Bildung, insbesondere aber auch der politischen Jugendbildung, ist das zentrale Anliegen. Der Fachtag bietet die Möglichkeit, die jeweiligen Erfahrungen und Perspektiven in die Diskussion einzubringen. Vorbereitet wird der Fachtag von der GEMINI, der gemeinsamen Initiative der Träger politischer Jugendbildung.

Programm & Hinweise zur Anmeldung

Crowdsourcing-Aktion der Arolsen Archives zum Holocaustgedenktag

Zum 75. Gedenktag des Holocaust am 27. Januar 2021 wurde von den Arolsen Archives das Projekt #everynamecounts geschaffen, um ein Bewusstsein für die Vergangenheit zu schaffen. Freiwillige können helfen, Namen im Onlinearchiv zu indizieren und das größte digitale Denkmal für die Opfer des Nationalsozialismus mitzugestalten. Je mehr Menschen sich engagieren, umso schneller wird die einzigartige Sammlung digital zur Verfügung stehen.

Die Arolsen Archives sind ein internationales Zentrum, das Spuren der NS-Verfolgung zusammenträgt zur weltweit umfassendsten Datensammlung zu den Opfern und Überlebenden des Nationalsozialismus. Wer die Initiative unterstützen möchte, kann wenige Minuten oder mehrere Stunden investieren, damit alle Namen, die auf KZ-Dokumenten genannt sind, digital erfasst werden.

Jede*r mit einem PC und einer stabilen Internetverbindung, kann bei #everynamecounts mitmachen. Spezielles Vorwissen ist nicht erforderlich.

Die Aktion kann auch gut in Projekte der politischen Jugendbildung integriert werden. Dazu hat das Archiv eine digitale Einführung entwickelt.

Alle Informationen gibt es hier: https://www.zooniverse.org/projects/arolsen-archives/every-name-counts/about/education

 

 

Klassismus in der Arbeitswelt - jetzt anmelden zum Onlineseminar!

Klassismus in der Arbeitswelt – was ist das, wo tritt er auf und was können wir dagegen tun?
Ein Onlineseminar für Multiplikator*innen der Jugendarbeit und Jugendbildung mit Arbeitsweltbezug

Montag, 22.02.2021, 9 – 16 Uhr

Ungleichheits- und Diskriminierungserfahrungen aufgrund der Hautfarbe, der (vermeintlichen) Herkunft, des Geschlechts oder der sexuellen Orientierung werden aufgrund vieler Kämpfe von Betroffenen inzwischen zunehmend in der Öffentlichkeit thematisiert.
Aber wie ist das eigentlich mit Abwertungserfahrungen aufgrund der sozialen Herkunft? Diese werden mit Begriff Klassismus umschrieben, der in diesem Seminar im Mittelpunkt steht. Wir setzen dabei einen Fokus auf Klassismus in der Arbeitswelt, klären aber auch, was dieser Begriff eigentlich alles umfasst und was mögliche Handlungsoptionen im Umgang mit Klassismus sein können.


Das Seminar wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.Die Anmeldung ist bis zum 31.01.2021 hier möglich. Die Teilnahmegebühren betragen 10€. Die Fortbildung ist im Land Bremen als Bildungszeit anerkannt.

IJAB Positionspapier: Internationalen Jugendaustausch nachhaltig sichern!

Die Mitgliederversammlung von IJAB – Fachstelle für Internationale Jugendarbeit der Bundesrepublik Deutschland e.V. hat am 16.12.2020 einstimmig ein Positionspapier zum Thema „Internationalen Jugendaustausch nachhaltig sichern! Ein Aufruf an Politik auf allen Ebenen“ verabschiedet. Das IJAB-Positionspapier fasst die pandemiebedingt aktuell schwierige Lage des Arbeitsfeldes zusammen und ruft die Politik zum Handeln auf: Notwendige Unterstützungsleistungen müssen jetzt, aber auch nach der Pandemie ermöglicht werden! Eine langfristige Sicherung und eine Perspektive für die Zukunft sind notwendig.

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