„Short videos, lasting memories“: Kurzvideos in der Gedenkstättenarbeit
Anlässlich des diesjährigen Holocaust-Gedenktages möchten wir das Projekt „Short videos, lasting memories“ vorstellen:
Ein Jahr lang haben fünf internationale Gedenkstätten, Museen und NGOs erprobt, wie sich Kurzvideos als pädagogisches Tool in der Gedenkstättenarbeit einsetzen lassen: Entstanden ist dabei ein Workshopformat, in dessen Verlauf Jugendliche selbst Kurzvideos produzieren, den Gedenkstättenbesuch so verarbeiten und darüber ins Gespräch kommen.
Die neue Handreichung „Short videos, lasting memories: Kurzvideos als Tool der pädagogischen Erinnerungsarbeit“ gibt einen Überblick über die Rahmenbedingungen des Einsatzes von Kurzvideos im Kontext der Gedenkstättenarbeit und gibt politischen Bildner*innen Konzepte, Ablaufpläne und Materialien an die Hand, um selbst mit Kurzvideos mit Jugendlichen zu arbeiten.
Übersetzungen der Handreichung auf Englisch, Hebräisch und Polnisch sind nun hier verfügbar.
„Short videos, lasting memories“ ist ein gemeinsames Projekt von democ, dem Max Mannheimer Studienzentrum Dachau, der KZ-Gedenkstätte Mauthausen (Österreich), der Internationalen Jugendbegegnungsstätte Oświęcim (Polen) und dem Yad Mordechai Museum (Israel).
Das Projekt wird von der Stiftung EVZ und dem Auswärtigen Amt im Rahmen des Programms JUGEND erinnert international gefördert.