• Gute Arbeit und Bildungsgerechtigkeit

    Gute Arbeit und
    Bildungsgerechtigkeit

    Das Übergangsmanagement Schule-Beruf ist ein klassisches Arbeitsfeld in der politischen Bildung von ARBEIT UND LEBEN und damit auch der Fachgruppe: "Für gute Arbeit und Bildungsgerechtigkeit". Seit den 1980er Jahren begleiten wir junge Menschen partiell in genau diesem Lebensabschnitt.

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  • Soziale Gerechtigkeit gegen Ausgrenzung und Rassismus

    Soziale Gerechtigkeit
    gegen Ausgrenzung und Rassismus

    Die Fachgruppe für "Soziale Gerechtigkeit gegen Ausgrenzung und Rassismus" sucht nach neuen Wegen, soziale Gerechtigkeit und gesellschaftliche Ausgrenzungsmechanismen zu thematisieren und das Recht auf Teilhabe für Alle und solidarisches Miteinander zu unterstützen.

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  • Global denken, lokal engagieren, Verantwortung entwickeln

    Global denken, lokal engagieren, Verantwortung entwickeln

    Die Fachgruppe "Global denken, lokal engagieren, Verantwortung entwickeln" engagiert sich zu den Schwerpunktthemen: Globalisierung, soziale Gerechtigkeit, Ökologie und Nachhaltigkeit, Sensibilisierung für das Ehrenamt.

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  • Medien: Mitwirkungs­potenziale und Handlungs­optionen in der digitalen Welt

    Medien: Mitwirkungs­potenziale und Handlungs­optionen
    in der digitalen Welt

    Die Fachgruppe „Medien: Mitwirkungspotenziale und Handlungsoptionen in der digitalen Welt“ beschäftigt sich mit den Chancen und Herausforderungen der neuen Medien für die Politische Bildung. Aber auch klassische Medien, journalistisches Arbeiten, die Entstehung von Nachrichten und die Wirkung von Bildern sind Themen der Fachgruppe.

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Chancengleichheit? Nicht wirklich… - Videoclips zu (Anti-)-Diskriminierung im Arbeitskontext

Auch im Arbeitskontext spielt das Thema Diskriminierung eine große Rolle – ob beim Zugang zu Ausbildung und Arbeit oder im Arbeitsleben. Als Beispiel kann die Studie „Diskriminierung am Ausbildungsmarkt. Ausmaß, Ursachen und Handlungsperspektiven“  des Sachverständigenrates für Integration und Migration angeführt werden. Sie haben in einem Feldversuch heraus gefunden, dass Bewerber mit türkisch klingenden Namen fast doppelt so viele Bewerbung wie Bewerber mit deutsch klingendem Namen schreiben müssen, um zu einem Vorstellungsgespräch für einen Ausbildungsplatz als  KFZ-Mechatroniker eingeladen zu werden.

Diese und weitere Diskriminierungen werden in dem Youtube-Clip „Chancengleichheit in Ausbildung und Job!?“

thematisiert, der beim Einstieg in das Thema hilfreich sein kann. Außerdem lädt er dazu ein, sich darüber auszutauschen, welche Kriterien bei der Auswahl von Bewerber_innen herangezogen werden sollten. Sind es tatsächlich – wie im Film gefordert – die Noten, Pünktlichkeit und Ordnung? Können auch diese Kriterien zu Diskriminierung bestimmter Gruppen führen? Sind sie eigentlich objektiv? Und welche würden die Teilnehmer_innen anlegen, wenn sie selbst entscheiden könnten? Im Clip wird darüber hinaus mit stereotypen Bildern über das Deutsch sein gearbeitet – auch hieran kann in Seminaren gut angeknüpft werden.

Der Clip „

“ widmet sich den innerbetrieblichen Beschwerdestellen. Laut dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG), das viele Formen von Diskriminierung verbietet, muss jeder Betrieb und jedes Unternehmen solch eine Stelle einrichten – leider ist dies in der Praxis nur wenig verbreitet. Im Clip werden Beispiele von Diskriminierung in der Arbeitswelt thematisiert und das Modell der innerbetrieblichen Beschwerdestellen vorgestellt. Im Seminar kann der Film genutzt werden, um über Diskriminierung im Arbeitsleben ins Gespräch zu kommen und die Teilnehmer_innen anzuregen, Beispiele aus ihrem eigenen Erleben einzubringen. Darüber hinaus bietet sich ein Blick in das Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) an. Gefragt werden kann, welche Chancen in diesem Antidiskriminierungsgesetz liegen, welche Lücken bestehen und vieles mehr. Auch die Frage, inwiefern der Betrieb ein politischer Ort bzw. ein Ort politischen Handelns ist, kann aufgeworfen werden.

Interventionen für geschlechtliche und sexuelle Vielfalt – Stärkung der Handlungsfähigkeit vor Ort!

Politische Bildungsarbeit im Themenfeld geschlechtliche und sexuelle Vielfalt hat einerseits eine längere Geschichte, andererseits aufgrund antifeministischer Interventionen rechter Akteur_innen auch eine aktuelle Brisanz. Vor diesem Hintergrund erscheinen Projekte, die Bildungseinrichtungen und Pädagog_innen Unterstützung für emanzipatorische Arbeit und Entwicklungen bereitstellen von besonderer Bedeutung.

Das Modellprojekt Interventionen für geschlechtliche und sexuelle Vielfalt – Stärkung der Handlungsfähigkeit vor Ort! des Berliner Trägers Dissens e.V. unterstützt die inklusive Weiterentwicklung pädagogischer Institutionenkulturen (Schulen, Jugendfreizeiteinrichtungen etc.) in Richtung Akzeptanz geschlechtlicher, amouröser und sexueller Vielfalt und des Abbaus von Diskriminierung. Auf der Homepage haben die Projektmitarbeiter_innen nun einen Erklärfilm zu geschlechtlicher und sexueller Vielfalt „Selbstbestimmt leben und lieben!“ veröffentlicht. Außerdem finden sich hier eine Vielzahl von gut ausgearbeiteten Methoden sowie ein Glossar zum Download.

www.interventionen.dissens.de

Dein Blick auf Buchenwald - Wie schauen Geflüchtete auf deutsche Geschichte?

In einem zweiwöchigen Seminar im Sommer 2017 haben sich Jugendliche mit und ohne Fluchterfahrung intensiv mit der Zeit des Nationalsozialismus in Deutschland auseinandergesetzt.

Durch Fotos und Texte haben sie die Vergangenheit reflektiert und mit ihren eigenen (Flucht-)Erfahrungen abgeglichen. Daraus entstand die dreisprachige Broschüre „Buchenwald: Geschichten erzählen“. In ihr sind Bilder sowie Textfragmente enthalten, die eine ganz eigene und ungewohnte Perspektive auf dieses Thema eröffnen.

Die Broschüre entstand im Rahmen von „empowered by democracy“ und wurde gefördert durch „Demokratie Leben“.

Den Link zum Download der Broschüre finden Sie hier.

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Bildungsbaustein mit Methoden zum NSU-Komplex

Auch fast sechs Jahre nach der Selbstenttarnung des NSU sind wenige gesamtgesellschaftliche Konsequenzen aus den Taten des rechten Terrornetzwerks spürbar. Behörden, Medien und Zivilgesellschaft zogen und ziehen weiterhin kaum Schlüsse aus dem offenbar gewordenen mörderischen Rassismus: In München beharrt die Bundesanwaltschaft wider der dargelegten Fakten weiterhin auf dem Trio-Konstrukt und trägt damit dazu bei, dass neonazistische Netzwerke unaufgedeckt und Fragen sowie Forderungen der Betroffenen unbeantwortet bleiben. In Thüringen tritt ein bisheriges Novum auf, CDU und AfD stimmen gemeinsam gegen einen Entschädigungsfonds und eine Gedenkstätte für die Opfer des NSU. In Kassel bleibt die Forderung der Familie Yozgat nach einer Straßenumbenennung in „Halitstraße“ weiterhin ungehört.

Auch in Hamburg gibt es die Problematik um ein respektvolles und anerkennendes Gedenken und die der Straßenumbenennung. Auch hier wird verschiedener rassistischer Mordtaten nicht angemessen gedacht: Die Straße, in der Süleyman Taşköprü vom NSU getötet wurde, wird nicht umbenannt. Der Widerstand gegen ein würdiges Erinnern an Nguyễn Ngọc Châu und Đỗ Anh Lân ist ein weiteres Beispiel. Hamburg ist zudem das einzige Bundesland, das als Tatort der NSU-Mordserie bisher keinen Untersuchungsausschuss eingerichtet hat. Am Medienstandort Hamburg lässt sich wenig rassismuskritische Selbstreflexion feststellen, auch das zivilgesellschaftliche Spektrum hat den NSU-Komplex nicht zum Anlass für eine spürbare Zäsur genommen.

Im Bildungsbaustein geht es uns darum, eine rassismuskritische Auseinandersetzung mit dem Terror des NSU und den damit verbundenen gesellschaftlichen Strukturen und Einstellungen, insbesondere für Hamburg, zu erweitern, Widersprüche zu thematisieren und Suchbewegungen nach gesellschaftlichen und individuellen Veränderungen zu unterstützen. In kurzen inhaltlichen Beiträgen werden verschiedene Aspekte beleuchtet: eine Einordnung des NSU-Komplexes - institutioneller Rassismus im Rahmen von Ermittlungen und Polizeiarbeit - Reproduktion von Rassismus in der medialen Darstellung – die Bedeutung von Nation und Nationalismus in diesem Zusammenhang - Einschätzungen zum Verlauf des NSU-Prozesses und den Grenzen und Möglichkeiten des Rechts im Umgang mit Rassismus - Geschlechterverhältnisse in einem rassismuskritischen Kontext mit besonderem Fokus auf den NSU-Komplex und rechte Täterinnen - eine intergenerationale Verwobenheit von Alt- und Neo-Nazis - die Bedeutung von geschützten Räumen und Empowerment als Querschnittsaufgabe in der Bildungsarbeit -  Formen des Gedenkens und Erinnerns an Opfer rechter Gewalt und die Rolle von Gedenkpraxen und Repräsentationspolitiken - die Notwendigkeit einer machtkritischen Reflektion der Strukturen, Ansätze und Inhalte der politischen Bildungsarbeit.

Ein Methodenteil bietet Anregungen, verschiedene Aspekte der inhaltlichen Beiträge in der Bildungsarbeit aufzugreifen und für unterschiedliche Zielgruppen zu thematisieren. Die methodischen Vorschläge sollen politische Bildner_innen, Lehrer_innen oder Multiplikator_innen aus der Jugendarbeit sowie alle anderen Interessierten dabei unterstützen, Wege zu finden, wie eine Auseinandersetzung mit dem NSU-Komplex, mit rechtem Terror und gesellschaftlichem Rassismus zielgruppenangemessen ausgestaltet werden kann. Hinweise zu Literatur, Initiativen, Video- und Audiomaterialien schließen den Bildungsbaustein ab.

Der Bildungsbaustein sowie die kompletten Methodendarstellungen stehen zum Download auf den Homepages von empower (https://hamburg.arbeitundleben.de/empower ) und MBT (https://hamburg.arbeitundleben.de/mbt) zur Verfügung. Dort finden sich auch weitere Publikationen der beiden Beratungsprojekte. Die gedruckte Version des Bildungsbausteins ist bei Zusendung eines frankierten und adressierten B4-Umschlags erhältlich. 

 

[Material] „Welche Spuren hinterlasse ich im Netz?“

Im Rahmen der Arbeit und Leben - Teamendenqualifikation „Gute Arbeit für morgen (er-)finden – Politische Jugendbildung als Gestaltungsplatz im Wandel der Arbeitswelt“, die vergangene Woche in Hannover stattgefunden hat, wurde von der FG Medien der Workshop „Welche Spuren hinterlasse ich im Netz? – Kritische Mediennutzung und Datensicherheit beim Einstieg in den Arbeitsmarkt und im Berufsleben“ angeboten.

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