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[Materialien] Gish-Galopp, Whataboutism, Ad Hominem und Fearmongering - was ist das?!

// Lena Kögler

Der Begriff Gish‑Galopp beschreibt eine rhetorische Taktik, bei der eine Person eine Flut schnell aufeinanderfolgender, oft irreführender oder falscher Aussagen nutzt, um das Gegenüber mit der Menge der Argumente zu überfordern und den Diskurs zu dominieren. Diese und andere Strategien rechter Rhetorik werden in der neuen Handreichung "Gish-Galopp und andere Herausforderungen" beleuchtet.

Das Fortbildungsmaterial, entwickelt von der Europäische Akademie Berlin und gefördert durch den Arbeitskreis deutscher Bildungsstätten e. V. (AdB), unterstützt Fachkräfte der politischen Bildung im Umgang mit manipulativen Argumentationsmustern, extremistischen Narrativen und strategischen Störversuchen in Bildungssettings.

Die Handreichung enthält ein praxisnahes Fortbildungskonzept mit Musterablauf für eine rund 7,5-stündige Schulung sowie eine Präsentation und begleitende Materialien und ist bundesweit einsetzbar. Sie richtet sich an politische Bildner*innen und Multiplikator*innen, die in ihrer Arbeit mit Polarisierung, Desinformation und demokratiefeindlichen Störstrategien konfrontiert sind, und vermittelt Methoden, um solche Dynamiken frühzeitig zu erkennen, einzuordnen und souverän darauf zu reagieren. Ziel ist es, die Dialog- und Handlungsfähigkeit in herausfordernden Bildungs- und Diskussionssituationen zu stärken und die Inhalte auch in der eigenen Praxis weiterzugeben.

Handreichung Gish-Galopp

Präsentation Gish-Galopp


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