© Arbeit und Leben Niedersachsen

Das Übergangsmanagement Schule-Beruf ist ein klassisches Arbeitsfeld in der politischen Bildung von Arbeit und Leben und damit auch unserer Fachgruppe. Für die meisten Jugendlichen und jungen Erwachsenen ist es eine große Herausforderung, den Übergang von der Schule in den Beruf gut zu bewältigen. Unsere Seminarangebote unterstützen sie bei der Entwicklung eigener Positionen und Haltungen und geben Orientierung und Impulse für mögliches Engagement.

In unseren Seminaren wollen wir Jugendliche dafür sensibilisieren, die Arbeitswelt als zentralen politischen Gestaltungsplatz überhaupt wahrnehmen: Mitbestimmung über Betriebs- und Personalräte, Vertretungen der Auszubildenden, Bildungschancen, Arbeitszeitmodelle, gesetzlicher Mindestlohn, Life-Work-Balance, flexible Arbeitsplatzgestaltung und gute Arbeit – hier liegen die Themen und Ansatzpunkte für politische Bildung.

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Die Fachgruppe sucht nach neuen Wegen, soziale Gerechtigkeit und gesellschaftliche Ausgrenzungsmechanismen zu thematisieren und das Recht auf Teilhabe für Alle und solidarisches Miteinander zu unterstützen. Die Fachgruppe beschäftigt sich in kritischer Anlehnung an das Konzept der Gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit vor allem mit Rassismus, Antiziganismus, Antisemitismus, Sozialdarwinismus, Homophobie und Sexismus.

Wir entwickeln, reflektieren und diskutieren Seminarkonzepte, die jungen Menschen Sachwissen, Empathievermögen und Handlungskompetenz vermitteln. Die Seminarangebote sensibilisieren für Diskriminierung auf struktureller, symbolischer und individueller Ebenen und machen Ausgrenzungsformen kenntlich. Es geht darum, die eigene Position zu reflektieren und nach dem Eigeninteresse an emanzipatorischen Veränderungen zu suchen sowie Handlungsmöglichkeiten im Sinne von Empowerment oder Powersharing zu nutzen.

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In der Fachgruppe beschäftigen wir uns zum einen mit fachlichen Fragen im Spannungsfeld von Medienpädagogik und politischer Bildung: Wie kann die politische Bildung von digitalen Medien profitieren? Wo liegen Chancen und Grenzen beim Einsatz digitaler Werkzeuge in Bildungsprozessen? Was macht der digitale Wandel mit der Arbeitswelt? Zum anderen vermitteln wir mit den von uns entwickelten Methoden und Seminaren Handlungsmöglichkeiten und Medienkompetenzen an junge Menschen.

Mit unseren Angeboten knüpfen wir an ihre Lebens- und Erfahrungswelt an und geben Sicherheit im Umgang mit neuen und klassischen Medien und der Flut an Informationen der wir tagtäglich ausgesetzt sind. Dabei nimmt das Erkennen von Fake News und Verschwörungserzählungen einerseits und die Fähigkeit auf Hate Speech und Hoax reagieren zu können andererseits eine zentrale Rolle in unserer Bildungsarbeit ein.

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Die KJP-Fachgruppe beschäftigt sich mit den Schwerpunktthemen: Globalisierung, soziale Gerechtigkeit, Ökologie und Nachhaltigkeit sowie der Sensibilisierung für das gesellschaftliche Engagement.

„Globalisierung“ als beschleunigte Verflechtung von Staaten und Volkswirtschaften weltweit erlangt in fast allen gesellschaftlichen Bereichen inzwischen auch lokale Bedeutung. Dies gilt für Fragen des Klimawandels ebenso wie für unsere Ernährung, unser Konsumverhalten oder die Frage nach den Arbeitsbedingungen weltweit.

Wir möchten mit politischen Bildungsangeboten die Jugendlichen dazu ermutigen, ihre lokale Sicht der Dinge auszuweiten, sich ihre Meinung zu bilden und unterschiedliche globale Szenarien einzuordnen. Die inhaltliche Auseinandersetzung soll dabei mit der Handlungsebene (u.a. der Möglichkeit eines aktiven Engagements) verknüpft werden.


Politische Jugendbildung ist ein Angebot
der Jugendbildungsreferent*innen von
Arbeit und Leben DGB/VHS e.V.

BMFSJ