Schwerpunkt 2019/2020:
Für soziale Gerechtigkeit, gegen Ausgrenzung und Rassismus

Wie wir mit den Themen soziale Gerechtigkeit und gesellschaftliche Ausgrenzungsmechanismen insbesondere in der Arbeitswelt Jugendliche gut und innovativ erreichen und gemeinsam das Recht auf Teilhabe für Alle und solidarisches Miteinander umsetzen können, ist von jeher eine Kernaufgabe der Bildungsarbeit von Arbeit und Leben. In den Jahren 2019 und 2020 werden wir dieses Themenfeld noch einmal stärker in den Fokus rücken.

„Für soziale Gerechtigkeit, gegen Ausgrenzung und Rassismus“ ist uns Leitspruch und Auftrag. Im Mittelpunkt unserer Arbeit liegt die Entwicklung und Erprobung von Seminaren der politischen Jugendbildung. Darüber hinaus wollen wir eine Podcastreihe realisieren, Materialien zu Klassismus entwickeln und neue Methoden zur Auseinandersetzung mit Rassismus in der Arbeitswelt erarbeiten.

[Material] What about class?

Der AK Politische Bildung an der Humanwissenschaftlichen Fakultät der Universität Köln hat eine Broschüre für Lehramtsstudierende zum Thema "What about class? Materialien und Methoden für eine klassenbewusste Bildung" erstellt. Die Broschüre bietet nicht nur spannende Texte sondern ist vor allem eine großartige Materialsammlung. 

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Broschüre erschienen: "Empowerment, Begegnung und Demokratie gestalten"

Im Projekt „Empowered by Democracy“ diskutierten ab 2017 Jugendliche in ganz Deutschland in verschiedenen Formaten über die Frage „Wie wollen wir in dieser Gesellschaft zusammenleben?“. Nach nahezu drei Jahren ziehen die Akteur*innen im Herbst 2019 Bilanz und blicken auf vielfältige Begegnungen, spannende politische Diskussionen und gemeinsame Aktivitäten zurück. Die neue Broschüre „Empowerment, Begegnung und Demokratie gestalten“ versteht sich als Abschlusspublikation von „Empowered by Democracy“.

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[Interview] "Politische Bildung steht jungen Menschen im Gefängnis ebenso zu wie allen anderen auch"

Die Sozial- und Erziehungswissenschaftler*innen Lisa Schneider (Universität Siegen), Dr. Anne Kaplan (TU Dortmund) und Prof. Karim Fereidooni (Ruhr-Universität Bochum) forschen derzeit gemeinsam zu politischer Bildung im Jugendstrafvollzug und Jugendarrest in Nordrhein-Westfalen (NRW). Im Interview sprechen sie über den Anspruch inhaftierter junger Menschen auf politische Bildung. Dabei geht es auch um das Verhältnis zwischen politischer Bildung und Präventionsarbeit beziehungsweise Deradikalisierungsarbeit. Sie diskutieren außerdem, ob oder in welcher Form eine emanzipatorische politische Bildung in einer repressiven und undemokratischen Institution möglich ist und wie die politische Bildungspraxis von ihrer Forschung profitieren kann.

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breit aufgestellt - Multiplikator_innen-Fortbildung zur Prävention von Ungleichwertigkeitsvorstellungen

Vorstellungen sozialer Ungleichwertigkeit sind das verbindende Element extrem rechter Einstellungen. Diese prägen Strukturen, Handlungsmuster und Erscheinungsformen von Neonazis und Rechtspopulist_innen. Gleichzeitig finden sich dieselben ausgrenzenden Gedanken und Argumentationsmuster in der Mitte der Gesellschaft und bilden damit den Nährboden für Diskriminierung, Ausgrenzung und Gewalt. Angriffe auf Geflüchtete, Kampagnen ausgrenzender Sexual- und Familienpolitik, antisemitische Übergriffe im Alltag oder völkischnationalistische Aufmärsche sind aktueller Ausdruck dieser Verbindung. 

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[Material] Solidarität macht Stark - ein Wegweiser für Jugendliche im Umgang mit Diskriminierung

In der Broschüre Solidarität macht Stark, ein Wegweiser für Jugendliche im Umgang mit Diskriminierungstellen GLADT e.V. und das Jugendnetzwerk Lambda Berlin-Brandenburg e.V.  verschiedene Diskriminierungsformen vor und zeigen Handlungsstrategien im Umgang mit Diskriminierungen auf.

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[Material] Ohne Frauen ist keine Revolution zu machen

Von Emiliano Zapata bis Che Guevara, wer über politische Revolutionen spricht, spricht meist von Männern. Doch "ohne Frauen ist keine Revolution zu machen" beweist das Projekt Connecting Memories The Power of the Past and the Future of Europe. Im Rahmen des Projekts wurden dazu Bildungsmaterialien in deutscher und englischer Sprache entwickelt die jetzt erschienen sind.

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Methoden für die politische Bildungsarbeit in mehrsprachigen Gruppen

In der politischen Bildungsarbeit mit (jungen) Geflüchteten und neuzugewanderten Menschen ist der Umgang mit der Mehrsprachigkeit der Teilnehmenden ein großes Thema. Die Teilnehmenden verfügen häufig nur über geringe Deutschkenntnisse und von einer gemeinsamen Brückensprache jenseits des Deutschen kann nicht ausgegangen werden. Viele Methoden der politischen Bildungsarbeit sind allerdings relativ sprachzentriert und setzen gute Deutschkenntnisse als Basis voraus. Diese an eine mehrsprachige Zielgruppe anzupassen, erfordert viel Zeit, die im Arbeitsalltag meist nicht gegeben ist.

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Schreiben zu Demokratie & Lebenswelt

Was macht mich zum Teil des Landes, was trennt mich (immer noch)? Was passiert in meiner Gegenwart, was bringe ich aus der Vergangenheit mit? Fragen, Begriffe und Gedanken nahmen die Jugendlichen und jungen Erwachsenen zum Anlass, sich selbst und weitere wahrzunehmen, an deren Vorstellungen und Sichtweisen teilzuhaben, um miteinander zu wachsen. Viele neue Perspektiven und Vergleichbarkeiten taten sich auf. Aber auch Unterschiede und Differenzen kamen zum Vorschein.

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Datumsänderung: Fortbildung Antisemitismuskritische Bildungsarbeit

Antisemitismus tritt in unterschiedlichen Erscheinungsformen in der Gesellschaft auf. So sind antisemitische Gewalt und Alltagserfahrungen nach wie vor Teil der gesellschaftlichen Strukturen und beispielsweise in Schule und medialen Diskursen präsent. Die historische Tradierung von Antisemitismus in Deutschland lässt sich in aktuellen Ereignissen und Debatten deutlich erkennen und verdeutlicht auch für die politische Bildungsarbeit eine Notwendigkeit zur Auseinandersetzung mit dem Themenfeld.

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