Schwerpunkt 2019/2020:
Für soziale Gerechtigkeit, gegen Ausgrenzung und Rassismus

Wie wir mit den Themen soziale Gerechtigkeit und gesellschaftliche Ausgrenzungsmechanismen insbesondere in der Arbeitswelt Jugendliche gut und innovativ erreichen und gemeinsam das Recht auf Teilhabe für Alle und solidarisches Miteinander umsetzen können, ist von jeher eine Kernaufgabe der Bildungsarbeit von Arbeit und Leben. In den Jahren 2019 und 2020 werden wir dieses Themenfeld noch einmal stärker in den Fokus rücken.

„Für soziale Gerechtigkeit, gegen Ausgrenzung und Rassismus“ ist uns Leitspruch und Auftrag. Im Mittelpunkt unserer Arbeit liegt die Entwicklung und Erprobung von Seminaren der politischen Jugendbildung. Darüber hinaus wollen wir eine Podcastreihe realisieren, Materialien zu Klassismus entwickeln und neue Methoden zur Auseinandersetzung mit Rassismus in der Arbeitswelt erarbeiten.

[Material] Brief an einen unbekannten Freund

"Hallo mein Freund! Wir kennen uns noch nicht, aber wenn Du diesen Brief gelesen hast, wirst Du schon ein wenig über mich erfahren haben. Und wenn wir uns treffen, was mich sehr freuen würde, würde ich gerne erfahren, wer Du bist und welche Geschichte Du zu erzählen hast." so beginnt der Brief von Freydun, Dejen, Alah, Amin, Brhane, Pasarjo, Stephen, Abdulaye, Lamin, Andy, die diesen im Rahmen eines "empowered by democracy"-Seminars geschrieben haben.

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[Save the Date] Rassismuskritik für Einsteiger*innen

Die Jugendbildungsarbeit bei Arbeit und Leben steht im Jahr 2019/2020 unter dem Motto „Für soziale Gerechtigkeit, gegen Ausgrenzung und Rassismus“. In diesem Zusammenhang organisiert Arbeit und Leben vom 30.09.-02.10.2019 in Hannover eine Multiplikator*innen-Schulung „Rassismuskritik für Einsteiger*innen“.

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Verlorene Mitte - viel diskutierte FES-Studie online

"Deutschland ist in Unruhe. Hass, Abschottung und Gewalt stehen Solidarität und zivilgesellschaftlichem Engagement gegenüber. Rechtsextreme Gruppen treten öffentlichkeitswirksam an der Seite »normaler« Bürgerinnen und Bürger auf, rechtspopulistische Forderungen und Diskurse erhalten scheinbar immer mehr Raum in Politik und Debatte. Wie weit sind rechtsextreme und menschenfeindliche Einstellungen tatsächlich in die Mitte der Gesellschaft eingedrungen? Haben Polarisierungen und Konflikte die Norm von der Gleichwertigkeit aller Gruppen verschoben? Gegen wen richtet sich die Ablehnung? Ist die demokratische Mitte geschrumpft oder verloren?" [Quelle: Friedrich Ebert Stiftung]

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Datumsänderung: Fortbildung Antisemitismuskritische Bildungsarbeit

Antisemitismus tritt in unterschiedlichen Erscheinungsformen in der Gesellschaft auf. So sind antisemitische Gewalt und Alltagserfahrungen nach wie vor Teil der gesellschaftlichen Strukturen und beispielsweise in Schule und medialen Diskursen präsent. Die historische Tradierung von Antisemitismus in Deutschland lässt sich in aktuellen Ereignissen und Debatten deutlich erkennen und verdeutlicht auch für die politische Bildungsarbeit eine Notwendigkeit zur Auseinandersetzung mit dem Themenfeld.

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[Förderung] 1939.2019 - Vielfalt lokaler Erinnerungen

2019 jährt sich zum 80. Mal der Überfall auf Polen und damit der Beginn des Zweiten Weltkriegs. Die Anzahl der Menschen, die aus eigener Erinnerung von diesen Ereignissen berichten können, wird mit jedem Tag geringer. Nur noch wenige Jugendliche haben die Gelegenheit der persönlichen Begegnung mit Zeug*innen dieser Zeit. Deswegen sind innovative, lebensweltnahe und auch in Zukunft umsetzbare Formate des Erinnerns und der Begegnung mit lebensgeschichten wichtig für ein nachhaltiges und kritisches Geschichtsbewusstsein.

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neues Schwerpunktthema 2019/2020

Wir leben in einer herausfordernden Zeit. Der Populismus wird wahrscheinlich auch 2019 weiter an Boden gewinnen und ausgrenzende Tendenzen innerhalb der Gesellschaft werden weiter zunehmen. Umso wichtiger ist eine werteorientierte politische Bildung, die ganz klare Zeichen gegen Rassismus und andere Formen der Ausgrenzung setzt und für eine soziale Gerechtigkeit eintritt.

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[Fachtagung] Diskriminierungserfahrungen von Jugendlichen und jungen Erwachsenen in "peripheren / grenznahen Regionen"

Grenzgebiete sind häufig periphere Gebiete eines Staates und vergleichsweise „unterentwickelt“ – sie haben eine geringere Bevölkerungsanzahl, verzeichnen Abwanderungen, es gibt selten große Industriebetriebe, dafür öfter industrielle und kommunale Entsorgungseinrichtungen, militärische Anlagen usw. – und im Gegenzug touristische Highlights, die in deutlichem Widerspruch zu den anderen Aspekten stehen. Eine Fachtagung für Expert*innen und Fachkräfte in der Jugendarbeit/im Jugendaustausch, die in grenznahen Regionen arbeiten/wirken oder am Thema interessiert sind.

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Intersektionalität - Theorie | Methoden | Debatten

Die diesjährige digitalen Methodenkonferenzen des Portals Intersektionalität widmet sich der Methode des ‚Privilegientests‘ sowie daran anschließender Adaptionen (z.B. „wie im richtigen Leben“ oder „ein Schritt nach vorne“). Ziel der Methode ist die Reflexion der eigenen Privilegien durch die räumliche Sichtbarmachung von strukturellen Diskriminierungen sowie ihren Überschneidungen. Die Übungen finden in der politischen Bildungsarbeit mit Jugendlichen und Erwachsenen eine breite Anwendung bei gleichzeitiger wiederkehrender Kritik. Zeitraum: 03.-17. Dez. 2018

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