Soziale Gerechtigkeit gegen Ausgrenzung und Rassismus

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Die Fachgruppe für soziale Gerechtigkeit gegen Ausgrenzung und Rassismus sucht nach neuen Wegen, soziale Gerechtigkeit und gesellschaftliche Ausgrenzungsmechanismen zu thematisieren und das Recht auf Teilhabe für Alle und solidarisches Miteinander zu unterstützen. Die Fachgruppe beschäftigt sich in kritischer Anlehnung an das Konzept der Gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit vor allem mit Rassismus, Antiziganismus, Antisemitismus, Sozialdarwinismus, Homophobie und Sexismus.

Wir entwickeln, reflektieren und diskutieren Seminarkonzepte, die jungen Menschen Sachwissen, Empathievermögen und Handlungskompetenz vermitteln. Die Seminarangebote sensibilisieren für Diskriminierung auf struktureller, symbolischer und individueller Ebenen und machen Ausgrenzungsformen kenntlich. Es geht darum, die eigene Position zu reflektieren und nach dem Eigeninteresse an emanzipatorischen Veränderungen zu suchen sowie Handlungsmöglichkeiten im Sinne von Empowerment oder Powersharing zu nutzen.

[Veranstaltung] Ressource Vielfalt. Der Beitrag der politischen Bildung zu einer inklusiven Gesellschaft

In den letzten Jahren haben viele Menschen in Deutschland Schutz vor Krieg, Not und Verfolgung gesucht. Eine große Zahl dieser Geflüchteten wird für eine unbestimmte Zeit oder dauerhaft in Deutschland bleiben. Wie kann die erfolgreiche Aufnahme der Zugewanderten in die Gesellschaft gelingen? Welche Rolle spielt dabei die politische Bildung? Sind die Diskussionen um eine deutsche „Leitkultur“ für die Integration hilfreich oder erschweren sie den Prozess eher, weil sie immer mit einer abgrenzenden Sichtweise – „wir hier und die da“ – verbunden sind? Wie kann sich Gesellschaft weiterentwickeln? Dies sind einige der Aspekte, die während dieser Tagung diskutiert werden sollen.

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Methodenheft zu antirassistischer Bildungsarbeit zum Download

Die Bildungsstätte Anne Frank stellt in ihrer Broschüre „Deutscher Kolonialismus – Ein vergessenes Erbe? Postkolonialität in der rassismuskritischen Bildungsarbeit“ verschiedene Methoden für die außerschulische Bildungsarbeit vor. Neben einführenden Texten findet sich außerdem eine Analyse von verschiedenen Stereotypen und diskriminierenden Begriffen/Bildern mit passender Methode wieder. Die Erarbeitung des Materials fand in enger Zusammenarbeit mit der Initiative Schwarzer Menschen in Deutschland (ISD) statt.

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[Veranstaltung] Religion oder jugendlicher Protest?

Salafismusprävention in politischer Bildung und Sozialer Arbeit am 5. und 6. März 2018 in Bamberg Geht es um eine kritische Auseinandersetzung mit und eine Prävention von Neo-Salafismus sind praxistaugliche pädagogische Konzepte rar und der Weg von Missverständnissen gepflastert. Die Forschung steht hier noch am Anfang. Politische Bildung und Soziale Arbeit bewegen sich hier im Spannungsfeld zwischen Bildung, Prävention und Deradikalisierung einerseits und neuen Stigmatisierungen, Vorurteilen und Rassismus andererseits. Sie sitzen, so könnte man sagen, zwischen den Stühlen. Aber, so neu diese Herausforderungen auch für die Professionen sind, so stehen sie doch nicht gänzlich ohne Erfahrungen und bewährte Ansätze da. Selbst ein Wissen um mögliche Fallstricke der Präventionsarbeit ist vorhanden. 

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Arbeitshilfe gegen rechte Parolen

Bundesweit beteiligen sich viele Gliederungen von ARBEIT UND LEBEN am Bundesprogramm "Demokratie leben!"

Auch der "Kumpelverein" wird aus den Mitteln des Familienministeriums gefördert. Dadurch ergeben sich hilfreiche Synergieeffekte.

Die neueste Handreichung findet ihr über nachfolgenden Download-Link:

https://www.gelbehand.de/fileadmin/user_upload/download/publikationen/So_nicht__Kleiner_Ratgeber.pdf

Positionspapier der Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe – AGJ

Die aktuellen Wahlergebnisse für rechtspopulistische Parteien nicht nur in Deutschland, die erkennbare verstärkte Radikalisierung bei rechtsextremen und islamistischen Gruppen und Personen sowie eine zunehmende Distanz gegenüber dem demokratischen politischen System und seinen Lösungswegen für politische Probleme stellen unsere Gesellschaft vor große Herausforderungen. Wie kann der drohenden Erosion des gesellschaftlichen Zusammenhalts und des demokratischen Konsenses begegnet werden? Eine Antwort auf die Frage ist die im gesellschaftlichen und politischen Raum geforderte verstärkte Anstrengung im Bereich der politischen Bildung.

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Bremer Diversity Preisverleihung in Bremen: „Der Bunte Schlüssel – Vielfalt gestalten!“,

Zum 8. Mal wurde der Bremer Diversity Preis „Der Bunte Schlüssel: Vielfalt gestalten!“ von der Hochschule Bremen (HSB) zusammen mit dem Mercedes-Benz Werk Bremen und einer Gemeinschaft von weiteren Trägerinnen und Trägern an Unternehmen, Institutionen sowie Initiativen in Norddeutschland vergeben, die durch gezielte Maßnahmen Vielfalt fördern, nutzen und die positive Wirkung von Vielfältigkeit nach außen tragen. Der Bremer Diversity Preis ist die einzige Auszeichnung in Deutschland zur Anerkennung der Förderung von Vielfalt im ganzheitlichen Sinn. Auch wird jedes Jahr eine Person mit dem Preis geehrt – die Diversity Persönlichkeit – die sich in besonderer Weise und mit großer Außenwirkung für die Nutzung von Vielfalt sowie für Chancengleichheit einsetzt.

ZDFinfo-Dokumentation „Völkische Siedler – Schattenwelten auf dem Land“

Ländliche Räume stehen nicht erst seit kurzer Zeit im Fokus rechter Ideologen. Seit einigen Jahren ziehen immer mehr völkische Siedler/innen in den ländlichen Raum, die sich u.a. auf ideologische Versatzstücke ´völkischer´ Bewegungen des frühen 20. Jahrhunderts beziehen. Fernab der großen Städte bilden sie hier Gemeinschaften, die ihrem rassistischen Weltbild entsprechen, etablieren sich als achtsame Ökobauern, geschickte Kunsthandwerker/ innen und hilfsbereite Neuzugänge der Dorfgemeinschaft und versuchen Einfluss auf kommunale Strukturen zu nehmen. Bei der politischen Überzeugungsarbeit machen Sie sich Vorbehalte der Bevölkerung gegenüber Geflüchteten und gegenüber parlamentarischen Verfahren zunutze.

Die 43-minütige Dokumentation, die ZDFinfo dazu am 13.12.2017 um 21:00 Uhr ausstrahlt, wurde überwiegend in Niedersachsen und Schleswig-Holstein gedreht. Mitgewirkt haben unter anderem Andrea Röpke (Politologin und freie Journalistin mit dem Themenschwerpunkt Rechtsextremismus) und Henning Kullak-Ublick (Bund der Freien Waldorfschulen). Regie führten Detlev Konnerth und Marijke Engel. Mehr Informationen gibt es unter: www.docstation.de/voelkische-siedler-schattenwelten-auf-dem-land

Eine Broschüre zum Thema sowie eine Karte "Verdachtspunkte völkischer Siedlungsprojekte" stellt die Amadeu Antonio Stiftung zur Verfügung:  www.amadeu-antonio-stiftung.de/voelkische-siedler