Soziale Gerechtigkeit gegen Ausgrenzung und Rassismus

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Die Fachgruppe für soziale Gerechtigkeit gegen Ausgrenzung und Rassismus sucht nach neuen Wegen, soziale Gerechtigkeit und gesellschaftliche Ausgrenzungsmechanismen zu thematisieren und das Recht auf Teilhabe für Alle und solidarisches Miteinander zu unterstützen. Die Fachgruppe beschäftigt sich in kritischer Anlehnung an das Konzept der Gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit vor allem mit Rassismus, Antiziganismus, Antisemitismus, Sozialdarwinismus, Homophobie und Sexismus.

Wir entwickeln, reflektieren und diskutieren Seminarkonzepte, die jungen Menschen Sachwissen, Empathievermögen und Handlungskompetenz vermitteln. Die Seminarangebote sensibilisieren für Diskriminierung auf struktureller, symbolischer und individueller Ebenen und machen Ausgrenzungsformen kenntlich. Es geht darum, die eigene Position zu reflektieren und nach dem Eigeninteresse an emanzipatorischen Veränderungen zu suchen sowie Handlungsmöglichkeiten im Sinne von Empowerment oder Powersharing zu nutzen.

view – Einblicke in Gewaltverhältnisse, politische Konzepte und Perspektiven

View ist eine Publikation des Beratungsprojekts empower von ARBEIT UND LEBEN Hamburg. In der ersten Ausgabe des nun regelmäßig erscheinenden view geht es um Praxen, Erfahrungen und Perspektiven von Initiativen und Einzelpersonen, die von Rassismus gegen Rom*nja und Sinte*zza betroffen sind und sich in unterschiedlicher Weise dagegen engagieren und damit auseinandersetzen.

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"Gekonnt handeln - gegen Antiziganismus" Workshop am 09.06.2018 in Duisburg

Workshop zur Erprobung von Aktivitäten zur kritischen Auseinandersetzung mit Antiziganismus am 09.06.2018 in Duisburg

In der Publikationsreihe "Gekonnt handeln" veröffentlicht die Bundeszentrale für politische Bildung/bpb Methoden und Aktivitäten zum Umgang mit Aspekten der Gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit in der praktischen Bildungsarbeit. Zum Thema Antisemitismus gibt es bereits eine entsprechende Handreichung. Geplant ist nun die zeitnahe Veröffentlichung eines Heftes, das Methoden und Aktivitäten zur kritischen Auseinandersetzung mit Antiziganismus versammelt und für die Bildungsarbeit aufbereitet.

Bevor die Drucklegung erfolgt, sollen die Aktivitäten in der Praxis getestet werden - durch geübte politische Bildnerinnen und Bildner.

Dafür organisiert die bpb einen Erprobungsworkshop, der am 9. Juni 2018 im InterCity Hotel in Duisburg stattfinden wird.

Haben Sie Interesse, als Teilnehmerin oder Teilnehmer daran mitzuwirken? Dann bewerben Sie sich für den Erprobungsworkshop!

Weitere Informationen finden Sie unter: www.bpb.de/268755

Auf einen Blick: Erprobungsworkshop „Gekonnt handeln – gegen Antiziganismus“ in Duisburg Zeit: 09.06.2018, 09:00 Uhr bis 17:00 Uhr

Ort: InterCity Hotel Duisburg, Mercatorstraße 57, 47051 Duisburg

Anmeldung: bis 01.06.2018 unter ! www.bpb.de/268755

Teilnahmegebühr: Eine Teilnahmegebühr wird nicht erhoben - eine kleine Aufwandsentschädigung aber gezahlt.

Fortbildungen: Gedenkstättenfahrten nach Trostenez und Treblinka

Bei seinen Fortbildungen für Gedenkstättenfahrten stellt das Internationales Bildungs- und Begegnungswerk gGmbH (IBB) in diesem Jahr die Gedenkstätten Trostenez und Treblinka in den Mittelpunkt: „Trostenez in der europäischen Erinnerung“ vom 24. Juni bis 1. Juli 2018 inMinsk und „Warschau, Treblinka und Trostenez in der europäischen Erinnerung“ vom 23. Juni bis 1. Juli 2018.

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Video: "History Reclaimed", digitaler Geschichtspfad zum NSU-Terror

„History Reclaimed“ ist ein Projekt des Bildungskollektivs kopfstand e.V., das sich mit der Bedeutung und dem Einfluss von Migration auf die Stadt Kassel, gesellschaftlichem Rassismus sowie dem Terror des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU) und dem Mord an Halit Yozgat beschäftigt. Ziel ist es, dass Jugendliche die Geschichte von Migration, Rassismus und dem NSU in der eigenen Stadt erforschen, digitalisieren und als Stadtrundgang-App für Interessierte leicht zugänglich zu machen. Die Schwerpunkte des digitalen Geschichtspfades legen die Jugendlichen selbst fest und führen völlig selbstbestimmt Interviews, erstellen Videos, Tonbeiträge oder kleine Artikel.  Jetzt ist das Video zum Projekt online!

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Präventionsnetzwerk gegen religiösen Extremismus an Berufsschulen (PrEB) + Literaturhinweis

Der Bundesarbeitskreis ARBEIT UND LEBEN (BAK AL) hat mit der Umsetzung des Vorhabens „Präventionsnetzwerk gegen religiösen Extremismus an Berufsschulen (PrEB)“ begonnen. Das Vorhaben wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) unterstützt und gefördert. Gemeinsam mit AL Bayern, AL Hamburg, AL Niedersachsen, AL Nordrhein-Westfalen, AL Saarland, AL Sachsen und AL Thüringen wollen wir sieben Präventions-HotSpots aufbauen. In Zusammenarbeit mit den Jugendmigrationsdiensten und der Schulsozialarbeit vor Ort werden in der Aufbauphase bis Ende 2018 Konzepte und Strategien zur Präventionsarbeit mit den Ansätzen und Methoden der politischen Jugendbildung entwickelt und modellhaft umgesetzt.

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