Global denken, lokal engagieren, Verantwortung entwickeln

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Die KJP-Fachgruppe beschäftigt sich mit den Schwerpunktthemen: Globalisierung, soziale Gerechtigkeit, Ökologie und Nachhaltigkeit sowie der Sensibilisierung für das gesellschaftliche Engagement.

„Globalisierung“ als beschleunigte Verflechtung von Staaten und Volkswirtschaften weltweit erlangt in fast allen gesellschaftlichen Bereichen inzwischen auch lokale Bedeutung. Dies gilt für Fragen des Klimawandels ebenso wie für unsere Ernährung, unser Konsumverhalten oder die Frage nach den Arbeitsbedingungen weltweit.

Wir möchten mit politischen Bildungsangeboten die Jugendlichen dazu ermutigen, ihre lokale Sicht der Dinge auszuweiten, sich ihre Meinung zu bilden und unterschiedliche globale Szenarien einzuordnen. Die inhaltliche Auseinandersetzung soll dabei mit der Handlungsebene (u.a. der Möglichkeit eines aktiven Engagements) verknüpft werden.

Ergebnisse der EU-Jugendkonferenz in Sofia: 11 Ziele für die Jugend

Auf der EU-Jugendkonferenz, die vom 17. bis 19. April 2018 in Sofia (Bulgarien) stattfand, kamen Vertreterinnen und Vertreter der Jugend und der Ministerien aus den 28 Mitgliedsländern der EU zusammen und formulierten 11 Ziele für die Jugend: Sie fassen zusammen, was junge Menschen aus der ganzen Europäischen Union von Jugendpolitik erwarten. Neben expliziten Jugendthemen wie zum Beispiel Bildung, Jugendorganisationen und EU-Jugendprogramme oder die Stärkung von Jugendbeteiligung wurden auch Nachhaltigkeit, Jugend auf dem Land und Gleichberechtigung der Geschlechter genannt. In den kommenden Wochen wird der Deutsche Bundesjugendring (DBJR) die Ziele auch auf Deutsch zur Verfügung stellen.

Die englische Version der Ziele gibt es hier:

http://www.youthconf.at/youthgoals/

Immer das richtige Wort zur Hand

Neue Übersetzungshilfe für Fachbegriffe online Mit über 1.000 Begriffen aus der Kinder- und Jugendhilfe und der Internationalen Jugendarbeit ist der Youth Work Translator von IJAB online gegangen. Auf Deutsch, Griechisch, Englisch und Chinesisch können Fachkräfte nach Übersetzungen suchen und die Kommunikation mit internationalen Partnern erleichtern.

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(Wie) Solidarisch Leben?! (Seminar)

Solidarische Lebensweise als Weg zu globaler Gerechtigkeit

Unsere Gesellschaft strebt nach permanentem Wachstum und Wohlstand. Doch die sozialen und ökologischen Kosten dieser „imperialen Lebensweise“ werden exportiert: Ob Ausbeutung der Ressourcen, Entsorgung von Elektroschrott oder Auswirkungen des Klimawandels - die Folgen betreffen meist ärmere Menschen, den globalen Süden oder zukünftige Generationen. Vor diesem Hintergrund erarbeiten wir im Seminar Bausteine einer solidarischen Lebensweise und lernen Initiativen kennen, die diese voranbringen. Wir diskutieren Ansätze für globale Veränderungen und beziehen sie auf unsere Alltagssituationen und den gesamtgesellschaftlichen Kontext.

Termin:          09. – 14. September 2018

Ort:               Kommune Niederkaufungen (www.kommune-niederkaufungen.de)

Kosten:         350 € im DZ/ VP (EZ auf Anfrage), zzgl. Kosten für ÖPNV und ggf. Eintritte und Radausleihe

Leitung:         Naemi Gerloff, Julian Bothe

Leistungen:   Ü/VP, Seminarleitung

Sem.nr.:       18.11.01

Anmeldung:  Arbeit und Leben Schleswig-Holstein www.arbeitundleben-sh.de/pb/seminare

als Bildungsurlaub anerkannt: Schleswig-Holstein, Hamburg, Niedersachen und bei rechtzeitiger Anmeldung in weiteren Bundesländern

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