Global denken, lokal engagieren, Verantwortung entwickeln

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Die KJP-Fachgruppe beschäftigt sich mit den Schwerpunktthemen: Globalisierung, soziale Gerechtigkeit, Ökologie und Nachhaltigkeit sowie der Sensibilisierung für das gesellschaftliche Engagement.

„Globalisierung“ als beschleunigte Verflechtung von Staaten und Volkswirtschaften weltweit erlangt in fast allen gesellschaftlichen Bereichen inzwischen auch lokale Bedeutung. Dies gilt für Fragen des Klimawandels ebenso wie für unsere Ernährung, unser Konsumverhalten oder die Frage nach den Arbeitsbedingungen weltweit.

Wir möchten mit politischen Bildungsangeboten die Jugendlichen dazu ermutigen, ihre lokale Sicht der Dinge auszuweiten, sich ihre Meinung zu bilden und unterschiedliche globale Szenarien einzuordnen. Die inhaltliche Auseinandersetzung soll dabei mit der Handlungsebene (u.a. der Möglichkeit eines aktiven Engagements) verknüpft werden.

Global Citizenship Education in der non-formalen politischen Bildung

Mit Blick auf die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung und die Sustainable Development Goals (SDGs) der Vereinten Nationen gibt es in der politischen Bildungsarbeit unterschiedliche Konzepte wie zum Beispiel Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE), Globales Lernen oder auch Global Citizenship Education. Ausgehend vom Konzept der Global Citizenship Education und von drei praktischen Bildungsprojekten, die in einem World Café vorgestellt werden, sollen die verschiedenen Ansätze untersucht werden: Wie kann das Konzept der Global Citizenship Education in unserer politischen Bildungsarbeit umgesetzt werden, welche Perspektiven gibt es und wo sind Grenzen gesetzt?

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[Seminarbericht] 3 hoch 3. Ein trilaterales Projekt zu Menschenrechten, Religion und Medienpartizipation

"3 hoch 3" war ein interaktives Austauschprogramm zwischen Bosnien und Herzegowina, Serbien und Deutschland. Die Jugendlichen aus diesen drei Ländern begaben sich auf eine Spurensuche um die abstrakten Themenfelder Menschenrechte, Religion und Medien(partizipation) mit ihren Vorstellungen und Diskussionen zu füllen.

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20 Projektstellen in "Weltoffen, Solidarisch, Dialogisch“ ausgeschrieben

In den Jahren 2019 bis 2021 werden 20 Fachstellen bei entwicklungspolitisch und zivilgesellschaftlich aktiven Vereinen in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen eingerichtet. Sie sollen bei unterschiedlichen Zielgruppen, auch solchen, die bislang wenig erreicht wurden, Dialogbereitschaft, Weltoffenheit und Solidarität stärken – im Sinne einer friedlichen und inklusiven Gesellschaft (SDG 16). Rassismus, Populismus, Chauvinismus und Nationalismus sollen aus entwicklungspolitischer Sicht aufgebrochen werden. Dabei werden auch Inhalte und Instrumente der Agenda 2030 herangezogen. Zudem sollen durch gemeinsame Aktionen die unten stehenden Wirkungen erreicht und die lokalen bzw. regionalen entwicklungspolitischen Kapazitäten gestärkt werden. Eine Handreichung soll sinnvolle Strategien, Erkenntnisse und erfolgreiche Maßnahmen zur Thematik dokumentieren. Eine Mitarbeit an landesweiten Projekten der entwicklungspolitischen Landeswerke wird erwartet.

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mit OnGea in den Jugendaustausch

„Ein digitaler Werkzeugkasten, um Mobilitätsprojekte zu ermöglichen“, das möchte die neue Software OnGea sein. OnGea, das steht für „Online Gear enhancing Youth Work“ und bedeutet auf Kiswahili reden oder kommunizieren. Am 30. August wurde das neue Produkt, das sich gezielt an Veranstalter von Jugend- und Fachkräfteaustauschen wendet, erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt.

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History Festival: War or Peace. Crossroads of History 1918 | 2018

The German Federal Agency for Civic Education (bpb) is inviting participation in the history festival "War or Peace. Crossroads of History 1918 | 2018" which will take place in Berlin from 17 – 21 October 2018. The event marks the 100th anniversary of the end of the First World War and links numerous workshops to a varied cultural programme.

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Was ist gute Bildung für nachhaltige Entwicklung? Projektplanung für BNE-Akteur*innen

Das Seminar lädt haupt- und ehrenamtliche Akteur*innen aus dem Bereich BNE dazu ein, ihr Wissen um wesentliche Eckpunkte des Bildungsansatzes auf den aktuellen Stand zu bringen, mit anderen Akteur*innen in Austausch zu treten, sich gegenseitig zu beraten und gemeinsam Projekte zu planen. Im Fokus stehen die Entwicklung von Projektideen und die Fragen ihrer Realisierung, aber auch der Evaluation und Qualitätssicherung.

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T-kit zu Nachhaltigkeit und Jugendarbeit erschienen

Die Nr. 13 der T-kit-Reihe der Youth Partnership zwischen der Europäischen Kommission und dem Europarat im Bereich Jugend widmet sich dem Schwerpunkt „Nachhaltigkeit und Jugendarbeit“. Das Handbuch richtet sich vor allem an Fachkräfte, um das Thema Nachhaltigkeit in der außerschulischen Bildungsarbeit aufzugreifen und einzubringen.

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Ein neues Reiserecht für alle

Während die meisten in der Kinder- und Jugendarbeit noch mit der Anpassung ihrer Strukturen an die DSGVO zu kämpfen haben steht schon das nächste große Gesetz in den Startlöchern. Am 17. Juli 2018 tritt das neue Reiserecht (§§ 651 a ff. BGB) in Kraft. Der Gesetzgeber stärkt hier die Rechte der Reisenden und das bedeutet einige Änderungen für die (Reise-)veranstalter.

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Ergebnisse der EU-Jugendkonferenz in Sofia: 11 Ziele für die Jugend

Auf der EU-Jugendkonferenz, die vom 17. bis 19. April 2018 in Sofia (Bulgarien) stattfand, kamen Vertreterinnen und Vertreter der Jugend und der Ministerien aus den 28 Mitgliedsländern der EU zusammen und formulierten 11 Ziele für die Jugend: Sie fassen zusammen, was junge Menschen aus der ganzen Europäischen Union von Jugendpolitik erwarten. Neben expliziten Jugendthemen wie zum Beispiel Bildung, Jugendorganisationen und EU-Jugendprogramme oder die Stärkung von Jugendbeteiligung wurden auch Nachhaltigkeit, Jugend auf dem Land und Gleichberechtigung der Geschlechter genannt. In den kommenden Wochen wird der Deutsche Bundesjugendring (DBJR) die Ziele auch auf Deutsch zur Verfügung stellen.

Die englische Version der Ziele gibt es hier:

http://www.youthconf.at/youthgoals/

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