Global Education Week

die diesjährige GLOBAL EDUCATION WEEK findet vom 18. bis zum 24. November 2019 statt und steht unter dem Motto  „Wake Up! Letzter Aufruf für den Klimaschutz!“. Alle können sich beteiligen: mit Workshops, Videoclips, Projekttagen, einer Ausstellung etc. Gesucht werden Projekte, die informieren und dazu anregen, das Klima zu schützen.


Im September 2015 haben die Vereinten Nationen die 17 Nachhaltigkeitsziele der Agenda 2030 (Sustainable Development Goals – SDGs) verabschiedet. Die Ziele 13, 14 und 15 behandeln explizit ökologische Themen. Sie formulieren Maßnahmen für den Klimaschutz (SDG 13) und fordern einen achtsamen Umgang mit den Ressourcen und dem Leben an Wasser (SDG 14) und an Land (SDG 15). Damit der wirkungsvolle Schutz des Klimas umgehend beginnt und weltweit gelingen kann, setzen wir auf gemeinsames Globales Lernen und den Austausch des Wissens zwischen den zivilgesellschaftlichen Akteur*innen aus Ländern des Südens und des Nordens.

Die diesjährige GLOBAL EDUCATION WEEK möchte dazu anregen, über ökologische Nachhaltigkeit aus der Perspektive des Globen Lernens nachzudenken. Würde die ganze Welt so leben wie Deutschland, bräuchten wir drei Planeten. Das deutsche und europäische Wirtschafts- und Gesellschaftsmodell ist nicht nachhaltig – weder ökologisch noch sozial oder wirtschaftlich – und mit globaler Gerechtigkeit nicht vereinbar. Ökologische Nachhaltigkeit kann nur erreicht werden, wenn auch soziale und wirtschaftliche Nachhaltigkeit verwirklicht werden.

Die GLOBAL EDUCATION WEEK wird in Deutschland von der Informationsstelle Bildungsauftrag Nord-Süd beim World University Service (WUS) – Deutsches Komitee  koordiniert und europaweit vom Nord-Süd-Zentrum des Europarates getragen. Die europaweite Aktionswoche hat zum Ziel, Themen des Globalen Lernens in der Öffentlichkeit bekannt zu machen. Der Zeitraum vom 18. bis 24. November 2019 stellt den Rahmen dar, in dem intensiv und bundesweit auf das Thema aufmerksam gemacht wird, ist aber keineswegs bindend. Gerne vermitteln wir  internationale Studierende, die als Referent*innen Workshops und Vorträge gestalten.

Alle Akteur*innen können frei wählen, welchen Schwerpunkt und welche Veranstaltungsform sie nutzen. Umfangreiche Materialien hierzu bietet das Portal Globales Lernen an. Falls Sie Referent*innen aus Afrika, Asien oder Lateinamerika für eine berufliche Schule suchen, können Sie sich an das WUS-Projekt „Grenzenlos – Globales Lernen in der beruflichen Bildung“ wenden. Für Fortbildungen bietet das Projekt „InterCap – Europäische Hochschulnetzwerke für Globales Lernen zu Migration, Sicherheit und nachhaltiger Entwicklung in einer interdependenten Welt“ interessante Möglichkeiten.

 

Quelle: Informationsstelle Bildungsauftrag Nord-Süd