Blog

1918 – 1938 – 2018: Beginnt ein autoritäres Jahrhundert?

Internationale Tagung vom 4. bis 7. September 2018 im Schloss Eckartsau (Niederösterreich)

Call for Papers bis 15. April 2018

Die Bundeszentrale für politische Bildung/bpb und die Universität Wien suchen im Rahmen eines Call for Papers Tagungsbeiträge zu den Themen "Politische Kultur in Europa 1918 bis 1939“, "Judenverfolgung und NS-Expansionspolitik 1938“, "Demokratie und Autoritarismus 1918 bis 2! 018" so wie "Zukunft der Demokratie im 21. Jahrhundert". Sie laden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Fachleute aus dem Bereich der politischen Bildung ein, sich mit einem Abstract von maximal 1500 Zeichen (inkl. Leerzeichen) und einem tabellarischen Lebenslauf von maximal einer Seite (Din A4) für einem Vortrag auf der Tagung zu bewerben. Die Tagungssprache ist Englisch. Abstracts können auch auf Deutsch eingereicht werden. Für Vortragende entfällt die Tagungsgebühr. Für die Verpflegung am Ort der Tagung und den Transfer von Bratislava nach Schloss Eckartsau wird gesorgt. Bewerberinnen und Bewerber, deren Reisekosten mangels institutioneller Anbindung nicht rückerstattet werden, können die Übernahme ihrer Reisekosten durch die Veranstalter der Tagung beantragen.

Die E-Mail-Adresse für Einsendungen ist: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Die Einreichfrist für die Abstracts endet am 15. April 2018.

Weitere Informationen und den ausführlichen Call for Papers finden Sie unter: www.bpb.de/263878

Neu erschienen: Analyse „Außerschulische politische Bildung mit jungen Geflüchteten“

Die außerschulische politische Jugendbildung kann auf umfangreiche, langjährige Erfahrungen im Themenfeld „Flucht und Migration“ zurückgreifen. Die bundesweit tätigen Mitgliedsorganisationen der Gemeinsamen Initiative der Träger der Politischen Jugendbildung im bap e.V. (GEMINI) und ihre zahlreichen Bildungseinrichtungen haben besonders in den vergangenen Jahren mit verschiedenen Maßnahmen und Publikationen ein starkes Augenmerk auf diesen Bereich gelegt.

In der neu erschienenen Analyse trägt Christiane Toyka-Seid die dabei gesammelten Erkenntnisse in einer Bestandsaufnahme zusammen und benennt vor diesem Hintergrund zentrale Fragen, Themen und Herausforderungen für die praxisorientierte Weiterentwicklung der außerschulischen politischen Jugendbildung.

 

Transferstelle Politische Bildung veröffentlicht Jahresbroschüre 2017

Die Broschüre bietet einen Überblick über aktuelle Forschungsergebnisse zum Thema „Gemeinsam stärker!? Kooperationen zwischen außerschulischer politischer Bildung und Schule“ und zieht Schlussfolgerungen für die Praxis politischer Bildung. Acht Mitglieder des Expert_innenrats vertiefen in Gastbeiträgen und einem Interview einzelne Aspekte. Eine Literaturliste mit 108 empirischen Forschungsarbeiten, eine Auswahl davon kommentiert, ist am Ende der Broschüre zu finden.
Die Broschüre steht zum Download bereit und kann kostenlos als Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!bestellt werden.

Bildungsangebote für Mädchen und Frauen bei Arbeit und Leben

Anlässlich des Weltfrauentags hier der Hinweis auf das bundesweite Angebot der politischen Bildung für Mädchen und Frauen bei Arbeit und Leben für das Jahr 2018. Eine eigenständige Bildungsarbeit mit Frauen und Mädchen ist für uns von Bedeutung,  da es nach wie vor geschlechterbezogene Ungleichheiten auf dem Erwerbsarbeitsmarkt sowie im Zugang zu verschiedenen Lebens- und Arbeitsbereichen gibt.

Literaturtipp: Mit Planspielen Wirtschaftsordnungen verstehen

In einer global vernetzten Welt wird die Funktionsweise von Wirtschaft und Gesellschaft immer komplexer. Beide Systeme hängen zusammen, durchdringen sich und bauen aufeinander auf. Wie funktioniert aber die heutige Wirtschaft und was hängt damit zusammen? Die Publikation gibt einen Einblick und präsentiert eine Methode, die Grundzüge des aktuellen Wirtschaftssystem verschiedenen Zielgruppen näher zu bringen. Eine interessante Erweiterung, die den Einsatz in der politischen Bildung reflektieren hilft und Anlass gibt, darauf aufbauend eigene Formate dahingehend abzugleichen.

Christian Fischer (2018): Wirtschaftsordnungen verstehen und beurteilen – mit der Planspielmethode. Grundlagen, Unterrichtskonzeption und Lernwege als Beitrag zur Politikdidaktik.Opladen.

 

Verstärker-Qualifizierungsreihe „Politische Bildungsarbeit mit bildungsbenachteiligten Jugendlichen"

Zur Verstärker-Qualifizierungsreihe „Politische Bildungsarbeit mit bildungsbenachteiligten Jugendlichen“ ist eine Anmeldung ist noch bis Ende des Monats möglich. Verstärker ist ein Netzwerk der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb), das Akteur_innen der politischen Bildungsarbeit einen Austausch und Diskussionen ermöglicht, Formate und Methoden entwickelt und erprobt und ausgearbeitete Workshopkonzepte zur Verfügung stellt und mit Jugendlichen durchführt. Im Blick ist dabei immer die Zielgruppe der bildungsbenachteiligten Jugendlichen. Das sind solche, die aufgrund Ihres Bildungshintergrunds mit klassischer politischer Bildungsarbeit nicht oder nur schwer zu erreichen sind.

Weiterlesen

Medienkompetenz in der Erwachsenenbildung

Die technischen Möglichkeiten der Digitalisierung bringen gesellschaftliches Zusammenleben in Bewegung und verändern die Lebenswelten Erwachsener sichtbar und teilweise radikal. Mit der Omnipräsenz von Internet tauchen neue Phänomene wie Online-Möglichkeiten der politischen Partizipation und der sozialen Bewegung, aber auch FakeNews und Darknet auf. Um diese Veränderungen zu bewältigen oder – besser noch – zu gestalten, schallt aus vielen Ecken der Ruf nach Medienkompetenz. Worin diese besteht, bleibt für die Erwachsenenbildung vage und stark kontextabhängig. Vor diesem Hintergrund laden EPALE Deutschland und die Volkshochschule Leipzig Freiberufliche und Hauptamtliche der allgemeinen, politischen und kulturellen Erwachsenenbildung sowie der Familienbildung zur offenen und selbst gesteuerten Diskussion in ein Barcamp ein.  

Weiterlesen