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Safer Internet Day 2020

Am 11. Februar findet der internationale Safer Internet Day 2020 statt. Seit 2004 steht dieser Tag für Aktionen, die sich für mehr Online-Sicherheit und ein besseres Internet für Kinder und Jugendliche einsetzen. In Deutschland wird dieser Tag von der EU-Initiative klicksafe koordiniert. Unter dem Motto „Idole im Netz. Influencer & Meinungsmacht“ dreht sich am 11. Februar alles um das Thema Influencer und ihren Einfluss auf die Meinungsbildung. Inhalte dazu werden in den sozialen Netzwerken unter dem Hashtag #checkwemdufolgst zu finden sein. Fragen, die sich dabei stellen, sind unter anderem: Wie bilden sich Jugendliche ihre Meinung und welche Rolle spielen Influencer dabei? Und wie kritisch konsumieren Jugendliche Inhalte in den Sozialen Medien?

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einen guten Start 2020

Willkommen zurück! - 2020 wird politisch ein spannendes Jahr. Der Brexit wird mit sehr großer Wahrscheinlichkeit jetzt tatsächlich kommen. Das Klima wird auch in diesem Jahr viel Aufmerksamkeit brauchen und bekommen und im Nahen Osten brodelt es mal wieder. Aber auch in der politischen Bildungsarbeit steht einiges bevor, ob es die zunehmenden Herausforderungen der Digitalisierung sind oder wichtige Gedenktage wie das Ende des zweiten Weltkriegs vor 75 Jahren sind... an Themen mangelt es nicht.

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Broschüre erschienen: "Empowerment, Begegnung und Demokratie gestalten"

Im Projekt „Empowered by Democracy“ diskutierten ab 2017 Jugendliche in ganz Deutschland in verschiedenen Formaten über die Frage „Wie wollen wir in dieser Gesellschaft zusammenleben?“. Nach nahezu drei Jahren ziehen die Akteur*innen im Herbst 2019 Bilanz und blicken auf vielfältige Begegnungen, spannende politische Diskussionen und gemeinsame Aktivitäten zurück. Die neue Broschüre „Empowerment, Begegnung und Demokratie gestalten“ versteht sich als Abschlusspublikation von „Empowered by Democracy“.

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[Interview] "Politische Bildung steht jungen Menschen im Gefängnis ebenso zu wie allen anderen auch"

Die Sozial- und Erziehungswissenschaftler*innen Lisa Schneider (Universität Siegen), Dr. Anne Kaplan (TU Dortmund) und Prof. Karim Fereidooni (Ruhr-Universität Bochum) forschen derzeit gemeinsam zu politischer Bildung im Jugendstrafvollzug und Jugendarrest in Nordrhein-Westfalen (NRW). Im Interview sprechen sie über den Anspruch inhaftierter junger Menschen auf politische Bildung. Dabei geht es auch um das Verhältnis zwischen politischer Bildung und Präventionsarbeit beziehungsweise Deradikalisierungsarbeit. Sie diskutieren außerdem, ob oder in welcher Form eine emanzipatorische politische Bildung in einer repressiven und undemokratischen Institution möglich ist und wie die politische Bildungspraxis von ihrer Forschung profitieren kann.

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Archiv der Jugendkulturen: authentische Zeugnisse jugendlicher Lebenswelten

Das Archiv der Jugendkulturen ist ein Informations- und Kompetenzzentrum für Jugendkulturen. Es sammelt, erforscht und vermittelt seit 1998 Kenntnisse zu Jugendkulturen und deren Lebenswelten. Staatliche Einrichtungen sammeln diese widerständigen Geschichten kaum, deshalb ist ein selbstorganisiertes Archiv wie dieses einmalig. Die Bibliothek sammelt schwerpunktmäßig Literatur und authentische Zeugnisse zu jugendlichen Kulturen wie Skateboarding, Popmusic, Science Fiction, Fussball, Comic, Skinheads, Punk, Rap, Graffiti, Techno, Heavy Metal oder Gothic. Der Bibliotheksbestand umfasst 8000 Bücher und Broschüren, 40.000 Fanzines, Zeitschriften, Zeitungen, 600 Magister- und Diplomarbeiten, 7.000 CDs, LPs, MCs, DVDs und Videos sowie zehntausende Zeitungsartikel und Flyer.

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Dialogforum EU-Ratspräsidentschaft - Informationsveranstaltung zu den Aktivitäten des BMFSFJ im Jugendbereich während der deutschen EU-Ratspräsidentschaft 2020

Im zweiten Halbjahr 2020 übernimmt Deutschland die EU-Ratspräsidentschaft und hat somit die Möglichkeit, Impulse für die europäische Zusammenarbeit zu setzen – und das auch im Jugendbereich. Zur Vorbereitung und Einstimmung auf die ereignisreichen sechs Monate organisiert das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) in Kooperation mit JUGEND für Europa, dem Deutschen Jugendinstitut und dem Deutschen Bundesjugendring ein eintägiges Dialogforum in Berlin.

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Jugendwettbewerb "Umbruchszeiten. Deutschland im Wandel seit der Einheit"

Die letzten Landtagswahlen haben besonders deutlich gezeigt: Deutschland braucht mehr Austausch und gegenseitiges Verständnis. Zwischen Menschen in Ost- und Westdeutschland, aber auch zwischen den Generationen. Aus diesem Grund und anlässlich der 30sten Jahrestage von Mauerfall und deutscher Einheit haben die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und der Beauftragte der Bundesregierung für die neuen Bundesländer gemeinsam den Jugendwettbewerb „Umbruchszeiten. Deutschland im Wandel seit der Einheit“ (www.umbruchszeiten.de) ins Leben gerufen.

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Das neue Journal für politische Bildung: Was ist Heimat?

Ein Jahr nach Gründung des „Heimatministeriums“ war es die auf Twitter angestoßene Debatte um die vermeintlich harmlose Frage „Wo kommst du her?“, die den Heimatbegriff im Frühjahr 2019 wieder in die Diskussion brachte. Ab wann das noch Smalltalk oder schon ein Phänomen des „Othering“ ist, darüber diskutierten Menschen mit und ohne sogenannten Migrationshintergrund.

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[Material] Was macht Terrorismus mit unserer Gesellschaft?

Im Rahmen des Projekts „Politisch motivierte Gewalt erforschen " – ein auf zwei Jahre angelegtes Modellprojekt der politischen Bildung von basa e.V. – ist die Projekthomepage Walt_er entstanden. Walt_er ist ein außergewöhnliches von Jugendlichen erstelltes Archiv an Beiträgen zur Frage: Was macht Terrorismus mit uns und unserer Gesellschaft? Die Jugendliche haben sich im Projekt der Thematik ‚Terrorismus‘ multiperspektvisch angenähert, um eine differenzierte Betrachtung aktueller gesellschaftlicher Entwicklungen zu erreichen. Die dabei entstandenen Podcasts sowie weiteres Material und zukünftig auch Methoden zum Download stehen auf der Homepage zur Verfügung.

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Antirassistische Bildungsarbeit – Aber wie?

Dieser Frage sind 23 Teilnehmende bei der dreitägigen Multiplikator*innen Fortbildung „Rassismuskritik für Einsteiger*innen“ der Arbeit und Leben/KJP-Fachgruppe "Für soziale Gerechtigkeit, gegen Ausgrenzung und Rassismus"  nachgegangen. Nachdem die Referentinnen der Fachgruppe, Grete Schläger und Lena Nising, am ersten Tag den Seminareinstieg, das Kennenlernen und eine erste thematische Annäherung moderiert haben, wurde die Seminargruppe an den beiden darauf folgenden Tagen von Zuher Jazmati und Cornelia Schneider von Glokal e.V. begleitet. An diesen beiden Tagen ging es darum, eine gemeinsame Grundlage zu einer rassismuskritischen Haltung zu erarbeiten. Es wurden erste Impulse zur individuellen Auseinandersetzung gegeben und die Verortung im Rahmen rassismuskritischer Ansätze angeregt. Dabei ging es sowohl um eine persönliche Verortung als auch um die Auswirkungen und den Umgang von und mit strukturellem Rassismus. Dabei gab es Raum für die persönliche Reflexion, sowohl im Sinne einer Sensibilisierung als auch einer Stärkung in der Auseinandersetzung. Ein weiterer Fokus lag zudem auf der Frage, was dies für die tatsächliche Arbeit im Bildungskontext und die Leitung von Seminaren bedeutet.

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"Moderne Sklaverei? Über globale Arbeitsverhältnisse" - Bildungsmaterial

Dieses Material wurde für die Nutzung in der Schule (Sekundarstufe I und II) und der außerschulischen Bildung konzipiert. Inhaltlicher Ausgangspunkt sind Schätzungen, nach denen derzeit weltweit rund 40 Millionen Menschen in sklavenähnlichen Verhältnissen leben – mehr als jemals zuvor in der Geschichte der Menschheit. Dies haben die Autor_innen zum Anlass genommen, verschiedene Aspekte der Entwicklung von Arbeitsverhältnissen in drei Modulen zu beleuchten.

Modul I thematisiert den Eingang von Sklavenarbeit in alltägliche Konsumgüter. In diesem Zusammenhang wird auch die Auseinandersetzung um ein verbindliches UN-Abkommen zum Schutz der Menschenrechte in der Wirtschaft (Binding Treaty) behandelt.

Modul II widmet sich ökonomischen Aspekten globaler Migration und beleuchtet unter anderem die Situation von Arbeitskräften in der europäischen Landwirtschaft.

Modul III schlägt dann den Bogen zur Prekarisierung von Arbeitsverhältnissen in Deutschland in den vergangenen Dekaden.

Auch im fünften Material aus der Reihe "Wirtschaft demokratisch gestalten lernen" wurde auf aktivierende Methoden und kooperative Lernformen Wert gelegt. Das rund 110 Seiten umfassende Attac-Bildungsmaterial "Moderne Sklaverei?" erscheint sowohl online als auch gedruckt. Die Druckversion kann im Attac-Webshop (https://shop.attac.de/bildungsmaterial/) bestellt werden. Auf der Internetseite www.attac.de/bima stehen die Materialien als PDF-Dokumente kostenlos zum Download bereit. Zudem werden dort die im Material vorgesehenen Videos bereitgestellt, die via Smartphone, Tablet oder PC in den Unterricht oder in Bildungsworkshops eingebunden werden können. Wir freuen uns, wenn diese Infos an weitere potenzielle Interessierte weitergegeben werden.