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Internationales Colloquium: Muslimfeindlichkeit in Europa

Der aktuelle European Islamophobia Report zeigt es deutlich: Muslimfeindlichkeit ist ein Alltagsphänomen, das in allen Ländern Europas präsent ist und zwar unabhängig davon, wie viele Musliminnen und Muslime im jeweiligen Land leben. Mit anderen Worten, Muslimfeindlichkeit gibt es genauso in Polen wie in Deutschland, in Großbritannien wie in Frankreich, in Spanien oder Belgien. Allerdings sind nicht nur die Ausprägung, sondern auch die Art der Erfassung und der Umgang mit dem Phänomen in ganz Europa unterschiedlich.

Diese Unterschiedlichkeiten zu thematisieren und darüber hinaus Akteuren aus verschiedenen europäischen Ländern ein Forum zum Austausch und zur Vernetzung zu bieten, ist Ziel des Colloquiums „Muslimfeindlichkeit in Europa – Umgang mit einem Alltagsphänomen“.

Um dem gegenseitigen Austausch der Konferenzteilnehmenden genug Raum zu bieten, beginnt die Veranstaltung am 29.11.2018 mit einer Keynote sowie einem anschließenden Get-together. Am 30.11.2018 wird das Thema Muslim­feindlichkeit in Europa im Anschluss an einen Impulsvortrag (Daten und Fakten über Musliminnen und Muslime in Europa) in zwei Hearings beleuchtet. Ziel ist es, dabei sowohl der politischen Perspektive (Diskussion von Ansätzen und thematischen Herausforderungen) als auch dem praktischen Umgang mit dem Phänomen (Diskussion von Modellprojekten und Programmen) Rechnung zu tragen. Die Diversität des Phänomens sowie der unterschiedliche Umgang mit ihm finden in der Auswahl der Länderbeispiele Berücksichtigung.

Die Konferenz findet auf Englisch und Deutsch mit Simultanübersetzung statt.

Programm des Colloquiums:

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Dieses Colloquium wird von Minor – Projektkontor für Bildung und Forschung im Rahmen des Projektes „WIR HIER! Kein Platz für Muslimfeindlichkeit in Europa“ veranstaltet.

Das Projekt wird durch das Programm „Demokratie leben! – Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie von der Bundeszentrale für politische Bildung gefördert.

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